Für Lucas Swieykowski ist der Winter nie vorbei – er wechselt bloß die Hemisphäre.
Wenn die Saison in den Schweizer Alpen langsam ausklingt, richtet Lucas seinen Blick nach Süden. Tausende Kilometer entfernt hält der Winter auf der Südhalbkugel Einzug und bringt die Gelegenheit, unerforschte Grate zu entdecken. In diesem Jahr führte ihn diese Suche vom Engadin in der Schweiz nach Bariloche in Argentinien – zwei völlig unterschiedliche Landschaften, verbunden durch denselben Antrieb: den Wunsch, die Berge auf neue Weise zu erleben.
Seit fast zwei Jahrzehnten dreht sich Lucas’ Leben ums Skifahren. Er war in einigen der beeindruckendsten Gebirgszüge der Welt unterwegs, doch was ihm in Erinnerung bleibt, sind oft die Orte, die mehr bieten als nur die Abfahrt. Eine besondere Landschaft. Eine andere Perspektive. Eine Verbundenheit mit einem Ort, die in ihm den Wunsch weckt, zurückzukehren.
Das ist sein endloser Winter.
Das Engadin
Hoch oben im Südosten der Schweiz erstreckt sich das Engadin zwischen Berggipfeln, Bergseen und Dörfern, die seit Generationen inmitten der Berge bestehen. Es ist eine Landschaft, die Lucas gut kennt.
Die Region hat einen ganz eigenen Charakter. Das Hochtal öffnet sich unterhalb der umliegenden Gipfel, zugefrorene Seen ziehen sich über den Talboden und in der Ferne erhebt sich das Berninamassiv. Das Licht ist einzigartig: Es verändert das Erscheinungsbild der Berge im Laufe des Tages und verleiht der Landschaft eine fast unwirkliche Ausstrahlung.
Für Lucas liegt der Reiz nicht allein im Skifahren. Es ist das Zusammenspiel von Gelände und Ort und die Vertrautheit, die entsteht, wenn er in eine Umgebung zurückkehrt, die er seit Jahren erkundet.
„Das Engadin hat alles, was ich als Skifahrer und Bergführer suche: unglaubliche Landschaften, abwechslungsreiches Gelände und unendlich viele Möglichkeiten, die Berge das ganze Jahr über zu erkunden. Mich haben schon immer Orte angezogen, an denen die Berge den Alltag prägen, und das Engadin ist genau so ein Ort. Das ist es, was ich am meisten liebe: meinen Beruf, meine Leidenschaft und meinen Alltag an einem Ort vereinen zu können. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken, ob beim Skifahren im Skigebiet, auf Skitouren, beim Wandern, Klettern oder einfach beim Erkunden der Berge. Genau das macht dieses Tal so besonders und hält mich hier.“
Das Skifahren hier hat außerdem einen Rhythmus, den Lucas schätzt. Ein Tag in den Bergen kann bedeuten, zwischen verschiedenen Höhenlagen und Bedingungen zu wechseln. Vom Talboden bis ins hochalpine Gelände, in einer Landschaft, die sich ständig verändert. In einer solchen Umgebung muss Funktionsbekleidung einfach funktionieren, ohne zur Ablenkung zu werden. Für Lucas bedeutet das, im Laufe des Tages die richtige Balance zwischen Schutz, Atmungsaktivität und Bewegungsfreiheit zu finden. Eine Philosophie, die KJUS bestens kennt.
Die Zusammenarbeit zwischen Lucas und KJUS ist über die vergangenen 17 Jahre gewachsen und Erlebnisse an Orten wie dem Engadin haben geprägt, wie beide das Skifahren angehen. Technologie ist wichtig, aber nur wegen dem, was sie ihm ermöglicht: sich mühelos in den Bergen zu bewegen, sich an wechselnde Bedingungen anzupassen und sich ganz auf das Erlebnis selbst zu konzentrieren.
„Ich verbringe viel Zeit in den Bergen, oft bei anspruchsvollen und unberechenbaren Bedingungen. Ich brauche Kleidung, auf die ich mich verlassen kann, ob ich mit Fellen aufsteige, Abfahrten mache oder stundenlang Wind und Wetter ausgesetzt bin. Was ich an KJUS schätze, ist die Verbindung aus technischer Innovation, Funktionalität und Design. Von Belüftung und Atmungsaktivität bis hin zu Schutz und Bewegungsfreiheit, jedes Detail zählt, wenn man einen ganzen Tag im Hochgebirge verbringt. Wenn die Kleidung so funktioniert, wie sie soll, kann man sich auf das konzentrieren, worauf es wirklich ankommt: die Berge und das Erlebnis.“
Doch die Bekleidung ist nur ein Teil des Erlebnisses. Der eigentliche Grund, warum Lucas immer wieder zurückkehrt, ist der Ort selbst. Das Engadin vereint auf seltene Art und Weise Geborgenheit und Weite. Die Berge wirken gewaltig, und doch führt das Tal darunter alles zusammen. Seen, Wälder, Dörfer und Gipfel sind Teil derselben Landschaft. Es ist eine Kulisse, die sich spürbar von anderen Teilen der Alpen unterscheidet. Irgendwann geht jeder Winter zu Ende. Und wenn es so weit ist, hat das nächste Kapitel längst begonnen. Für Lucas bedeutet das, die Hemisphäre zu wechseln.
Richtung Süden
Die Reise von der Schweiz nach Argentinien ist mehr als nur ein Tapetenwechsel. Sie ist ein Wechsel der Jahreszeit. Während auf der Nordhalbkugel der Frühling zurückkehrt, beginnt in Patagonien der Winter. Am Ufer des Nahuel-Huapi-Sees gelegen, ist Bariloche von Wäldern, Bergen und weiten Wasserflächen umgeben. Rund um die Stadt ragen die Anden auf. Eine Kulisse, in der das Skifahren untrennbar mit der Landschaft als Ganzes verbunden ist.
„Bariloche ist meine Heimat. Hier bin ich aufgewachsen, hier hat meine Leidenschaft fürs Skifahren begonnen und mit diesem Ort werde ich mich immer tief verbunden fühlen. Die Landschaft ist unglaublich – die Seen, die Wälder und die wilden Berge Patagoniens. Skifahren in den Alpen und in Patagonien sind zwei völlig unterschiedliche Erlebnisse, und ich liebe beide aus ganz eigenen Gründen. Aber Patagonien hat einen wilderen, unberechenbareren Charakter, der jeden Tag zu einem Abenteuer macht. Man lernt, sich den Bedingungen anzupassen und das zu nehmen, was die Berge einem bieten. Egal, an wie vielen Orten auf der Welt ich Ski fahre, Bariloche wird immer der Ort sein, den ich am meisten liebe. Es ist nicht einfach mein Hausberg, es ist mein Zuhause.“
Das ist nicht einfach ein weiteres Ziel auf der Landkarte. Es ist ein Ort, mit dem Lucas eine eigene Geschichte verbindet. Ein Ort, an dem das Skifahren fest in der Region verwurzelt ist und die Berge eng mit dem Alltag verbunden sind. Das Erlebnis unterscheidet sich vom Engadin, doch gerade dieser Unterschied macht die Reise so lohnenswert.
Das Gelände hat seinen ganz eigenen Charakter. Die Wälder eröffnen einen anderen Blick auf den Berg. Die Nähe zum Nahuel-Huapi-See prägt, wie sich die Landschaft anfühlt. Patagonien besitzt eine Offenheit und Weite, die selbst vertraute Bewegungen auf Skiern völlig neu wirken lassen. Wenn Lucas dem Winter folgt, geht es ihm nicht darum, dasselbe Erlebnis in einem anderen Teil der Welt nachzustellen. Es geht darum, etwas anderes zu finden. Eine neue Linie, einen neuen Grat und ein Ziel mit eigenem Gelände, eigener Kultur und eigenem Rhythmus. Die Berge verlangen einem jedes Mal etwas anderes ab und belohnen einen auf ihre ganz eigene Weise. Auch das treibt ihn immer weiter an.
KJUS lebt von derselben Neugier, die Menschen an die außergewöhnlichsten Orte der Welt zieht. Unsere Bekleidung ist dafür gemacht, in genau diesen Umgebungen Höchstleistung zu erbringen, und doch ist sie nur Mittel zum Zweck. Denn das eigentliche Ziel ist Freiheit: der Moment, in dem Lucas nicht mehr darüber nachdenken muss, was er trägt, und sich ganz auf die Landschaft um ihn herum und das Abenteuer vor ihm konzentrieren kann.
„Dass ich in ganz unterschiedlichen Bergregionen unterwegs bin, von den Alpen bis nach Patagonien. Des Weiteren die Berge beim Skifahren, auf Skitouren, beim Bergsteigen und Klettern erlebe, hat mir gezeigt, wie wichtig die richtige Ausrüstung ist. Jede Umgebung bringt andere Herausforderungen mit sich, und meine Kleidung muss sich an wechselndes Wetter, unterschiedliche Temperaturen und verschieden starke körperliche Belastung anpassen. Im Laufe der Jahre habe ich gelernt zu verstehen, worauf es bei meiner Kleidung je nach Bedingungen und Aktivität ankommt. Genau hier überzeugt mich KJUS. Die Kombination aus hochentwickelten Materialien, intelligenter Belüftung, leichter Konstruktion und Bewegungsfreiheit macht über einen langen Tag in den Bergen einen echten Unterschied. Ich schätze es, dass die Technologie darauf ausgelegt ist, wie wir uns tatsächlich bewegen – so kann ich mich auf das Erlebnis konzentrieren statt auf das, was ich trage. In 17 Jahren mit der Marke habe ich miterlebt, wie sich die Produkte und Technologien weiterentwickelt haben, und diese langjährige Zusammenarbeit gibt mir ein echtes Gefühl dafür, was ich von der Ausrüstung erwarten kann. Genau deshalb vertraue ich KJUS, wenn ich in den Bergen unterwegs bin und das tue, was ich liebe.“
Ein Winter, zwei Hemisphären
Das Engadin und Bariloche könnten sich kaum unterschiedlicher anfühlen. Das eine ist ein hochalpines Tal, umgeben von den Gipfeln der Schweizer Alpen. Das andere erstreckt sich entlang eines riesigen patagonischen Sees unterhalb der Anden. Und doch bieten beide etwas, wonach Lucas auch nach fast zwanzig Jahren in den Bergen noch immer sucht: das Gefühl, Neues zu entdecken.
Das kann bedeuten, an einen vertrauten Ort zurückzukehren und ihn mit neuen Augen zu sehen. Es kann bedeuten, Gelände zu erkunden, das er noch nie zuvor erlebt hat. Oder es kann einfach bedeuten, inmitten der Berge zu stehen und zu erkennen, dass es noch so viel mehr zu entdecken gibt. Genau das ist die Idee hinter einem endlosen Winter. Nicht einfach mehr Skitage zu sammeln, sondern weiterhin den Orten zu folgen, die inspirieren. Aufzubrechen, wenn die Jahreszeit wechselt. Grenzen und Hemisphären zu überqueren – auf der Suche nach neuem Gelände, neuen Perspektiven und neuen Abenteuern.
Für Lucas liegt das nächste Ziel immer irgendwo vor ihm. Der Winter mag an einem Ort enden, doch anderswo wartet bereits der nächste Berg.
Technologie, die jede Bewegung mitmacht
Vom hochalpinen Gelände der Schweiz bis zu den Bergen Patagoniens erlebt Lucas einige der anspruchsvollsten und beeindruckendsten Orte der Welt. Seine Erfahrungen fließen in die kontinuierliche Weiterentwicklung der KJUS-Technologie ein, bei der Bewegung, Schutz und Komfort zusammenwirken, um das Erlebnis zu unterstützen, statt davon abzulenken. Denn am Ende ist das Ziel nie das Produkt selbst. Es ist die Freiheit, ganz im Moment zu sein, sich auf das Unbekannte einzulassen und zu sehen, wohin der Berg als Nächstes führt.