Profi-Flight auf Föhr

Härtetest mit Hindernissen

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May 16th 2017

Härtetest mit Hindernissen

Im tiefsten deutschen Norden, inmitten der stürmischen Nordsee, liegt die Insel Föhr. Auf 8.000 Einwohner kommen hier 27 Golflöcher. Ein perfekter Spielplatz also, dieser Golfclub Föhr, um unsere aktuelle Golfkollektion einem Wetter-Härtetest zu unterziehen. Dachten wir zumindest.

Als wir mit unseren European Tour-Golfern Max Kieffer und Bernd Ritthammer sowie Schauspieler Jan Hartmann und dem Gewinner unserer Facebook-Verlosung, Martin Wiethüchter, zu der langen Reise aufgebrochen sind, hofften wir nämlich eigentlich auf eine steife Brise und Wetterkapriolen. Am Ende der Welt, oder zumindest am Ende der Bundesrepublik, soll es ja eher rau zugehen.

Roadtrip in die beste aller Welten

Von Hamburg aus führen drei – gefühlte fünf – Stunden Autofahrt, an Deichen entlang und von Schafherden beäugt, zum Fährhafen. Von dort setzt das Schiff, den Bauch voller Autos, den Reisenden in einer weiteren Stunde nach Wyk über, so etwas wie die „Hauptstadt“ des entlegenen Mini-Eilands. Wer hätte ahnen können, dass uns hier im März statt Regen, Wind und Matsch strahlender Sonnenschein und wunderbares Frühlingswetter empfangen würden?

Immerhin – schön kalt war es, morgens um 8 Uhr. Perfekte Bedingungen für unsere warmen Midlayer. Schon auf der Driving Range breitete sich vorfreudige Stimmung aus und neben den Bällen flogen die ersten lockeren Sprüche. Drei mal neun Bahnen galt es zu spielen. Der friesischen Geestlandschaft nachempfunden, mäandern die Fairways durch Dünentäler und Bunkerlandschaften oder an alten Baumgruppen vorbei. Abwechslungsreich vereint der Golfplatz das Beste aus allen Welten: dem Links- und Parklandgolfen.

Im Bann der Dämmerung

Martin und Jan stand die Nervosität ins Gesicht geschrieben, gleich neben unseren beiden Profis abzuschlagen. Nach drei Löchern wich die Anspannung der Begeisterung und unser Profi-Promi-Flight geriet regelrecht in den Sog der epischen Landschaft. Max fasste es treffend zusammen: „Ein richtig cooler Platz. Vor allem die Vielseitigkeit finde ich persönlich sehr ansprechend. Außerdem sind die Spielbahnen toll geshaped und die Grüns schön designt.“ Und Bernd ergänzte: „Alle Löcher fügen sich wunderbar in die dramatische und abwechslungsreiche Landschaft ein, sind anspruchsvoll und trotzdem spannend und spielbar für alle Levels.“

Nach der kurzen Mittagspause hatte sich unser Besuch bereits herumgesprochen und ein immer grösseres Grüppchen verfolgte gebannt die peitschenden Drives und perfekten Chips unserer beiden European Tour-Spieler. Ins Clubhaus ging es erst mit Einsetzen der Dunkelheit, wo alle mit der Abendsonne um die Wette strahlten.

Gerade in den Nachmittagsstunden entsteht eine Atmosphäre mit beeindruckender Wirkung. Bernd: „Da kommt eine ganz besondere Stimmung auf, und die Dünen beginnen regelrecht zu leuchten.“ Beide Athleten waren sich einig: „Das gibt es leider sonst nicht oft in Deutschland. Wir kommen sicher wieder.“ Gesagt, getan, standen wir schneller wieder auf dem Platz als gedacht – am nächsten Morgen um 7.30 Uhr. Spontan hatten alle unisono beschlossen, die zwei Stunden Wartezeit bis zur Überfahrt aufs Festland mit neun weiteren Löchern zu stopfen.

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